AnnPhie Fritz

SHANTI SCHATZI

Weiß gar nicht, warum ich immer so müde bin

Schweizer Premiere

3. Juni 2027
Do 19.30 Uhr
Dauer: 60 Min | Pause | 30 Min
Sprache: Hochdeutsch
Alter: ab 16 Jahren

AnnPhie Fritz’ Debüt-Programm – für das sie 2025 mit dem zweiten Platz beim renommierten Passauer Scharfrichterbeil und 2026 mit dem silbernen Besen in Stuttgart ausgezeichnet wurde – ist eine Yoga-Stunde der etwas anderen Art. Eigentlich will AnnPhie nur ihre erste Stunde als ganzheitlicher Life-Coach möglichst reibungslos und einfühlsam über die Bühne bringen. Aber irgend etwas lenkt sie immer ab …

Etwas muss noch erklärt, gerechtfertigt oder schnell fertig gemacht werden. Damit sie dann aber wirklich, also so richtig im Moment sein und das Publikum souverän in die ultimative Entspannung führen kann. Wenn sie nur nicht immer so müde wäre. Wo kommt die nur her, diese Müdigkeit? AnnPhie meditiert so hart, sie entspannt sich so fest – wie, bitteschön, kann man da noch müde sein!?

Also begibt sich AnnPhie auf die Suche nach dem Ursprung dieser ominösen Erschöpfung. Dabei stolpert sie über Themen wie Selbstoptimierung, soziale Ängste, geplatzte Träume, sie hinterfragt falschen Nationalstolz, aufgezwungene Rollenbilder und politische Ansprüche und stößt auf einen ganzen Haufen Widersprüche, die nicht nur ihre eigenen Grenzen völlig aufweichen, sondern auch die der Realität verschwimmen lassen.

AnnPhie piekst die Gesellschaft aus der Perspektive der weißen, queer-feministischen, veganen, Yoga praktizierenden Millenial-Snowflake, die sie nun einmal ist. Aber auch alte, heterosexuelle Männer bestätigen: Dieses Programm ist sehr lustig. Denn AnnPhie Fritz’ erstes Solo-Kabarett-Programm ist ein temporeicher Trip, eine Gedankensprungreise, ein Ein-Frauen-Theater mit viel Körpereinsatz – (irr)witzig, klug und auch ein bisschen böse. Gekonnt springt sie zwischen Szenarien, schlüpft in unterschiedliche Rollen, nimmt das Publikum mit auf die Suche nach einer besseren Welt und weiß dabei immer wieder zu überraschen. Besonders nach der Pause.

„Humorvoll und pointiert.“ ARD

„AnnPhie Fritz überzeugt mit ihrer Bühnenpräsenz, ihrem intelligenten feministischen Ansatz und ihrer zweifellos großen Schauspielkunst.“ Süddeutsche Zeitung

„Was für eine provokante Aufführung, was für eine grandiose Idee, was für eine mutige Umsetzung.“ Haller Tagblatt

„Ein satirisch sehr kurzweiliges, sympathisch versponnenes und souverän präsentiertes Solo – mit einem geradezu unfassbaren Überraschungseffekt nach der Pause. Worum es sich bei dieser Novität auf einer Kabarettbühne handelt, wird selbstverständlich nicht verraten.“ ORF

„Ein pfiffig pointierter Streifzug durch das von Catcallern, Yoga-Nazis und allerlei anderen alltäglichen Demütigungen gezeichnete Leben einer sympathisch verkorksten Schauspielerin.“ Falter „Mit intellektuellem Tiefgang.“ Die Presse

„Vom Theater kommend, baut AnnPhie Fritz ihr Kabarett wie eine Gedankenarchitektur. Sie beschleunigt, bremst, wechselt Rollen, durchleuchtet Selbstoptimierungsdruck, gesellschaftliche Erwartungen, politische Haltungen.“ Bayerischer Rundfunk

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