19. Mai 2027
Mi 19.30 Uhr
Dauer: tbd
Sprache: Hochdeutsch
Alter: ab 14 Jahren
Das neue Kammerspiel von Hart auf Hart über Erinnerung, Wahrheit und die Frage, wie es eigentlich wirklich war. Wie war das noch mal? Und vor allem: War es wirklich so?
Elisabeth Hart und Rhaban Straumann versuchen, sich gemeinsam zu erinnern. An Familiengeschichten und Ferien, an ihre erste Begegnung, an Deutschland und die Schweiz, an große Ereignisse und kleine Katastrophen. Dummerweise stimmen ihre Erinnerungen nur selten überein. Erinnerung ist keine verlässliche Ablage der Vergangenheit. Sie verändert sich mit jeder Erzählung, mit dem Wissen von heute, mit Herkunft, Prägung und Perspektive. Und manchmal schlicht mit dem Menschen, der gerade neben einem sitzt und behauptet: Das war ganz anders.
In «ich war, du bist» macht sich Hart auf Hart auf die Suche nach dem, was von unserer Vergangenheit übrigbleibt. Was geschieht, wenn persönliche Erinnerung zur Familiengeschichte wird, Familiengeschichte zur Tradition und Geschichte plötzlich politisch? Wer entscheidet, woran wir uns erinnern? Was wird vergessen, verdrängt, umgedeutet oder irgendwann so oft erzählt, dass es wahr geworden sein muss?
Zwischen deutschen und Schweizer Befindlichkeiten, privaten Erinnerungen und gesellschaftlicher Erinnerungskultur entsteht ein spielerischer Streit über Wahrheit und Wirklichkeit, über Fotos als Beweismittel, Geschichtsbücher als Momentaufnahmen und die beruhigende Gewissheit, dass früher eigentlich alles schön war. Es war schön. Es war schön. Es war schön. Oder?
«ich war, du bist» ist ein satirisches Schauspiel über das Erinnern in einer Gegenwart, die schon morgen Vergangenheit sein wird.
«Für mich persönlich sind «Hart auf Hart» eine der spannendsten und tiefgründigsten Entdeckungen in unserer Satire-Welt der letzten Jahre.» Roland Mahr, Intendant Renitenztheater Stuttgart, anlässlich Verleihung Thüringer Kleinkunstpreis 2026
«Neben ihrer Profession als Schauspieler glänzen die beiden auch als Autoren: Kein Satz scheint zu viel und jeder hundertprozentig auf dem Punkt. Ihr Programm haben sie fein rhythmisiert wie ein Musikstück.» Kornelia Hörburger, anlässlich Tuttlinger Krähe 2025
«Hervorragende Texte, rasantes Tempo, sprachliche Raffinesse und grandioses Schauspiel.» Laudatio zur St. Ingberter Pfanne 2026
Das Deutsch / schweizerische Schauspiel- und Satireduo «Hart auf Hart» (Elisabeth Hart & Rhaban Straumann) verzaubert mit sprachlicher und schauspielerischer Präzision. Die beiden sind absolut politisch und überzeugen mit ihrer einzigartig eigenwilligen Handschrift. Ihrem Schaffen mangelt es nicht an Alleinstellungsmerkmalen in der bunten Bühnenwelt, sie kreieren wahre Pretiosen. 2025 erhielten sie den Sonderpreis Tuttlinger Krähe und 2026 den Thüringer Kleinkunstpreis für «wollen Sie wippen?», «Sie sagen Stopp» wurde 2026 aus über 300 Bewer-bungen von der Einwohner*innen-Jury für das Theater Natur Festival ausgewählt und mit der St. Ingberter Pfanne ausgezeichnet.
| Mi | 19. Mai | 19.30 Uhr |
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Vorverkauf im Haus Seefeld
Theaterkasse & Tickethotline
Di & Fr, 15 - 18 Uhr
Tel. +41 44 415 15 15 (kostenlos)
Abendkasse
2 Stunden vor Vorstellungsbeginn
Hotline Ticketpark
Tel. 0900 320 320 (CHF 1.00/min)
Saal Haus Seefeld
Das Parkett ist mit einer Tribüne ausgestattet. Pro Stufe gibt es zwei Stuhlreihen, von denen die vordere über kleine Tische (ca. 40cm Durchmesser) verfügt. Die Stühle sind fixiert, der Durchgang verläuft zwischen den beiden Stuhlreihen.